Category Archives: Privat

Träume, Schäume und Paule

Hallo Freunde,
heute nacht habe ich geträumt. Ich träume eher selten und wenn, dann erzähle ich eigentlich nicht davon. Aber diesmal ist es anders. Wenn der Traum nicht soviel von realen Träumen handeln würde, wäre er auch nicht erwähnenswert, aber sowas…

Also,im echten Leben habe ich vor einigen Jahren Daniel Obradovic flüchtig kennengelernt, als er noch bei der Famefabrik in Mannheim tätig war. Kurz darauf wurde er persönlicher Assistent von Paul Ripke. 3 Jahre später, also quasi vor ein paar Tagen, verlässt Daniel Obradovic die Ripky-Family. Paule hat daraufhin eine Ausschreibung auf eine neue Assistentenstelle in Festanstellung ab 01.09.2013 am Start. Genau die habe ich gesehen und meiner Freundin gezeigt. Ihre Worte: Na, bewirbst du dich doch! Meine Antwort: Das ist in Hamburg. Ihre Antwort: Ich wäre dabei.
Schön bis hierhin. Leider nur eine Träumerei, denn da ich seit Jahren beim Land beschäftigt bin, habe ich eine Kündigungsfrist von sage und schreibe 6 Monaten. Gefangener des Systems. Also kann ich mich natürlich nicht bewerben, Chancen sind eh gering, Thema abgehakt.
Nun zu meinem Traum:
Daniel stellt mich Paule vor und ich erzähle ihm die oben erwähnte Geschichte. Er findet das lustig und sagt folgendes: „Weißt du, ich würd dich schon gern einstellen, weil du so ein fleißiges Arbeitstier bist, aber du bist ein Riesen-Fan von mir und ich weiß nicht ob das dann so gut ist, wenn du für mich arbeitest. Aber weil du so cool bist und das ja zeitlich sowieso nicht klappt, will ich einer deiner Freunde sein.“
Oookaay. Daraufhin sind wir um die Häuser gezogen und da waren ganz viele Menschen (vor allem hübsche Modells wie im Easy-Video von Cro) um uns herum. Eine heitere ausgelassene Stimmung wie auf einem Open-Air.
Plötzlich befanden wir uns in einem großen Straßencafe in Berlin (ich war noch nie in Berlin)  und haben Bier gesoffen. Es war so gegen Mitternacht als ich auf die Uhr schaute und dachte, jetzt sollte ich vielleicht meiner Freundin bescheid geben, aber ich fand mein iPhone nicht. Ich bekam plötzlich richtige Panik. Wie soll ich überhaupt wieder nach Hause kommen, so spät am Abend und so weit entfernt.

Dann bin ich aufgewacht.
Wenn ich so darüber nachdenke ein Traum, bei dem man sofort erkennt, wie sich das Unterbewußtsein mit dieser Situation auseinanderzusetzen versucht hat. Paule, weite Welt, Ängste und das Gefängnis in dem man sitzt.
Krass, aber es zeigt mir wohin ich eigentlich will…

Raus aus der Tretmühle, in die weite Welt. Nicht mehr lang…

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Frisch verliebt – Die Olympus OM-D

Kann man sich in eine Kamera verlieben?
Wenn mich das vor einigen Wochen jemand gefragt hätte, hätte ich ihn für ganz schön bescheuert gehalten. Dummes Geschwafel eben. Heute muss ich leider gestehen, dass das durchaus möglich ist. Und zwar, weil die selben psychologische Vorgänge durchlaufen werden. Wie das? Verknallen tut man sich ganz einfach: Man denkt ganz oft an jemanden, der nicht da ist. Das macht man immer und immer wieder. Man setzt sich so oft gedanklich mit demjenigen auseinander und stellt sich vor, wie schön es ist, wenn derjenige da wäre, bis man verschossen ist und von dem Gedanken beherrscht wird. Quasi eine Art Zwangsgedanken, eine leichte Neurose, nichts anderes ist Verlieben. Der Frontallappen klingt sich langsam aus und man handelt nicht mehr wirklich rational…

Das erste Mal hörte ich von der OMD auf dem Blog von Ondro. Der war da gerade in Berlin auf so nem Event von Olympus, wo man sich die Kamera ausleihen und dann den ganzen Tag damit rumspielen konnte. Meine Neugier war geweckt. Also, was ist an dem Ding so besonderes, wenn sogar Ondro und ganz viele andere Profis davon schwärmen? Eine Systemkamera, die so retro 70er Jahre-mäßig aussieht und mit der man angeblich voll gut Filmen kann, weil sie nen eingebauten Bildstabilisator hat. Außerdem so Artfilter, mit der die Bilder gleich fertig bearbeitet aussehen. Spritzwassergeschützt im Regen verwendbar. Brauch ich sowas? Eigentlich nicht. Aber sie ist so leicht und handlich, war in verschiedenen Foren zu lesen. Man muss nicht soviel Equipment mit sich rumschleppen, vor allem auf Reisen oder Ausflügen etc. Ich fotografiere in letzter Zeit mit der 5D und würde nie bei einem Shooting mit so einem Mini-Ding ankommen. Außerdem hat die OMD einen Cropfaktor von 2.0 weil sie einen kleineren Chip hat. Das bedeutet Brennweite 25mm am angebrachten Objektiv entsprechen 50mm Kleinbild. Und als ob das nicht schon genug wäre, entspricht eine offene Blende nicht der selben Lichtausbeute, sondern (ich weiß nicht genau wieviel) auf jeden Fall einiges dunkler. Das bedeutet wiederum, dass da nicht viel mit Tiefenunschärfe und Freistellen geht. Wieder ein Minus
Alles was dagegen spricht, kommt einem so vor, als ob Freunde einem raten, sich nicht mit der Frau einzulassen, in die man sich aber schon so langsam verschießen möchte oder verschossen hat.
Mein nächster Schritt war der Weg in den Media-Markt. Dort sah ich sie das erste Mal vor mir in einer Glasvitrine stehen. Ich hatte das gleiche überwältigende Gefühl, wie wenn man einen Star in natura trifft, den man sonst nur von Fotos her kennt. Sie sah so edel und unglaublich klein und niedlich aus. Ich sagte dem Verkäufer dass ich mich dafür interessiere. Ich werde seine Worte nie vergessen: „Oouuh das ist was ganz Feines“, sagte er während er die Vitrine aufschloss und sie mir in die Hand drückte. In diesem Moment dachte ich nur,“ wie kann so ein verhältnismäßig kleines Ding, solche Ergebnisse produzieren“. Dabei dachte ich an die ganzen Beispielfotos-, und Videos aus dem Web. Diesen Oldschool-Look, Tilt-Shift-Effekt, Street und Makrozeugs. Alles Vorteile, is klaaar 😉
Ich spielte ein wenig an ihr herum, legte sie aber wieder in die Vitrine. 1100.- Euro taten mir zu dem Zeitpunkt doch irgendwie zu sehr weh. Und damit begann das Drama. Jede freie Minute suchte ich Material im Netz. Nachts vor dem einschlafen stellte ich mir vor wie es mit ihr sein könnte. Wie ich während einem Hochzeits-Shooting noch nebenher schöne verwacklungsfreie Filmsequenzen mache. Wie ich auf meinem Blog coole Oldschool-Fotos von Making Of’s, Streetfotografie und Schnappschüsse ohne Nachbearbeitung schnell und unkompliziert veröffentliche. Und wie ich sie immer mit mir führen würde, weil sie doch so handlich ist…
Ja, liebe Freunde, wenn man so irrational verherrlicht kann man sich richtig verknallen.

Ich poste dann was, sobald ich sie in meinen Händen halte und ganz viele unnötige Bilder geschossen habe…
Übrigens, die Leica M9, die Paul Ripke oft und gerne für seinen Blog und auf Reisen verwendet, gefällt mir aber auch…. (was sind schon knapp 7 Mille) 😉

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